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Kanton Basel-Stadt
Position
Die Sprachenpolitik des Erziehungsdepartements
Basel-Stadt orientiert sich am Gesamtsprachenkonzept Basel Stadt
von 2003, dem ersten kantonalen Konzept, das aufgrund des Konzeptes
der EDK von 1998 entstanden ist. Ausgehend von den Resultaten einer
breiten Vernehmlassung wurden die Schwerpunkte für die Umsetzung
des Konzeptes festgelegt. Erste Priorität hat die Deutschförderung.
Für die Koordination und Begleitung der Umsetzung des Konzeptes
ist die Fachstelle Sprachen (FaSpra) geschaffen worden.
Hauptziele der Basler Sprachenpolitik sind einerseits die Integration
anderssprachiger Menschen, anderseits die bessere Nutzung zweier
bedeutender Bildungspotentiale: die Nähe zur Sprachgrenze (Frankreich,
Jura) und die Mehrsprachigkeit der Basler Wohnbevölkerung. Die funktionale
Mehrsprachigkeit der ganzen Bevölkerung gilt hierbei als langfristiges
Ziel.
Stand des Fremdsprachenunterrichts Schuljahr
2007/08
Französisch ab der 5. Klasse, Englisch obligatorisch
ab der 7. Klasse (neu seit Schuljahr 06/07); im Rahmen des wichtigsten
Schulpartnerschaftsprojektes der Schweiz, dem educomm-Projekt an
der Orientierungsschule (OS), stehen 11 der 17 OS Standorte im regen
Kontakt mit ihren Partnerschulen in der Suisse Romande und im Elsass
(siehe http://educomm.edubs.ch). Immersionsprojekte existieren an
den meisten Schulen der Sekundarstufe II. Ein Bericht zum Abschluss
der ESP-Pilotphase auf der Sekundarstufe I und II dient als Grundlage
für die Entwicklung des kantonalen ESP-Einführungskonzepts.
Eine flächendeckende, obligatorische Einführung des ESP
ab Kindergarten/Primarschule ist zusammen mit der Vorverlegung des
Fremdsprachenunterrichts ab 2010 geplant.
Planung für die Weiterentwicklung des
Fremdsprachenunterrichts
Prioritäre Bereiche in der Umsetzung des Sprachenkonzeptes
Basel-Stadt:
| a) |
Deutschförderung für alle |
| b) |
Optimierung des Fremdsprachenunterrichts
namentlich durch die Einführung des Europäischen Sprachenportfolios,
sprachübergreifender Ansätze (ELBE), Austauschpädagogik, bilingualer
Unterrichtsformen, |
| c) |
Vorverlegung des Französisch- und Englischunterrichts |
| d) |
Integrierte Herkunftssprachenförderung
und |
| e) |
Frühe Sprachenförderung (vor dem Kindergarten). |
Das Gesamtsprachenkonzept schafft die wichtigste Basis für eine langfristige
Qualitätsentwicklung im gesamten Sprachenbereich.
Basel-Stadt engagiert sich im Koordinationsprojekt
"Passepartout" der 6 Kantone an der Sprachgrenze, welche
ab 2011 Französisch ab der 3. Klasse und Englisch ab der 5. Klasse
gemeinsam einführen werden (Lehrplan, Lehrmittel, Weiterbildung):
Absichtserklärung der Erziehungsdirektoren von BS, BL, SO, BE, FR,
VS vom 19.11.04.
Weitere
Informationen zum Projekt "Passepartout" finden Sie hier.
Dokumente
Medienmitteilung vom 14. September 2006 Sprachprofil III Sprachprofil IV 10 Thesen zum Sprachunterricht Schulen Basel-Stadt – Entwicklungsfelder und Projekte Sprachprofil I Sprachprofil II Sprachprofile
Kontaktperson
Victor Saudan
Fachstelle Sprachen
Münzgasse 16, 4001 Basel
061 267 45 84
victor.saudan@bs.ch
Link
• Bildungsserver
der Basel-Stadt
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